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Münzen aus aller Welt - HF-Numismatik Antje Hauptfleisch
UNSER JEANSLEXIKON
aus dem dodeo Jeanslexikon

Acid Wash
Waschart mit chlorgetränkten Bimssteinen für scharfe Kontraste.

Aged
Durch künstliche Alterung erhalten die Jeans ein "gebrauchtes Aussehen", auch used look genannt. Die künstliche Alterung wird durch mechanische oder chemische Verfahrensweisen (Waschen mit Zusatzstoffen, Reiben, Sandstrahlen) erreicht.

anti fit
Lässiger, überweiter Jeans-Style auch baggy genannt.

Baggy
Jeans-Form mit extrem weitem und lässigem Schnitt. Baggy Hosen werden ohne Gürtel getragen. Dadurch hängt der Schritt tiefer, zum Teil schon am Knie. In der Szene gilt, je tiefer umso besser, dabei darf die Unterhose ruhig zu sehen sein. Teilweise werden auch Baggys mit "angesetzter Unterhose" gefertigt, die einen vermeintlich noch tieferen Sitz zulassen.

Black Denim
schwarze und weiße Garne werden hier beim Weben benutzt. Eine "Pfeffer + Salz"-Optik oder auch dunkles Grau erreicht man durch Waschen.

Blue Denim
Dies ist der klassische Jeansstoff, der mit Indigo-Farbstoffen gefärbt wird wird. Heute werden aber auch synthetische Farbstoffe zur Färbung eingesetzt.

Bleached Jeans
Mit Hilfe von Bleichmitteln gebleichte Jeans, die dadurch einen used look oder einfach nur bestimmt Farbakzente bekommen.

Boot-leg oder auch Boot cut
Jeans mit größerer Beinweite, die über Stiefeln oder hohen Schuhen getragen werden kann.

Bundweite
wird gemessen in INCH, sie bestimmt mit der Beinlänge die klassische Jeansgröße.
Dabei werden immer zuerst die Bundweiten und dann die Beinlänge angegeben.
z.B. 27/29 oder auch W27/L29

Button-Fly
Dieser original Jeans-Verschluss ist die Knopfleiste. Der klassische Button-Fly ist bei der Levis 501 zu finden.

Cargo Pants
Jeans-Style, der frei übersetzt "Arbeiterhose" lautet. Weite Hose mit typischen seitlich aufgesetzten Taschen.

Casual
Oberbegriff für lässige und sportliche Mode, die besonders bequem ist. Typische Casualwear sind Jeans und T-Shirt.

Coin pocket
DIE kleine fünfte Tasche in der rechten vorderen Tasche der Five-Pocket-Jeans. Immer noch eine der beliebtesten Taschenanordnung bei Jeans, unabhängig von sonstigen Style Kriterien. Diese kleine Tasche gehört einfach dazu.

Colored Denim
garngefärbtes und nicht gewebegefärbtes Denim, dadurch besonders farbecht.

Comfort fit
Paßform - Der bequeme Sitz. Gerade weite Beine und weiten Bund sind typisch für diese bequeme Jeansform. Manchmal auch als Karotte bezeichnet, aber nicht mehr so üblich.

crinkle
Meist mit bestimmten bleichenden Waschvorgängen kombiniertes Veredelungsverfahren, beim mit Hilfe von Stärke und Hitze dauerhaft schon Falten in die Jeans gelegt werden. Entsprechend gesetzte Auswaschungen und/oder destroying Verfahren unterstreichen diesen look.

Dark Denim
Durch mehrere Färbungsvorgänge wird eine besonders dunkle Färbung hervorgerufen.

Destroyed Look
Durch überwiegend mechanische Verfahren wird ein stark benutzt wirkender Look erzeugt. Dabei wird das Material gewollt teilweise zerstört. Schnitte, Risse, starke Aufschürfungen sind typische Merkmale. Extremste Form sind die shot gun Jeans.

Dirty Look
Durch zusätzliche Färbevorgänge mit brauner oder beiger Farbe wird ein Schmutz - Effekt erzeugt.

Finishing
Schlußbehandlung der Jeans. Bei diesem Prozess werden durch eine Flamme Fusseln und lose Fasern entfernt.

Five Pocket Style
Der klassische Jeans Style mit fünf Taschen. Die fünfte Tasche in der vorderen rechten Tasche wird als Coin-Pocket bezeichnet. Wird häufig mit anderen Styles kombiniert.

Flag / Tab
Kleine, meist in die Gesäßtasche eingenähte Flagge mit dem Namenszug der Jeansmarke.

Hang tab
kleiner Anhänger an Jeans, der meistens zusätzlich über die Marke informiert.

Heavyweight Denim
Besonders schwere Denim-Ware mit einem Gewicht von etwa 14 - 16 o.z. pro Quadrat, wird manchmal auch als Winterjeans bezeichnet.

Ice Wash
Jeansfinishing, bei dem eine besonders helle von Blau in Richtung Weiß wechselnde Optik entsteht.

Inch (oder auch Zoll)
1 Inch = 2,54 Zentimetern. siehe auch die dodeo!de Umrechnungstabelle

Karotte
Paßform mit weitem Gesäß- und Oberschenkelteil, enger an Hüfte und dem Beinschnitt. Schnittform entspricht in etwa einer Möhre / Karotte.
Knee Pads
Verstärkung an den Knien, häufig in Flickenform, der Jeans. Häufig zu finden im worker style der Cargo Pants.

Knittereffekt
siehe Crinkle

Leather tag
Lederaufnäher, meistens am hinteren rechten Bund. Dient als Markenzeichen und ist fast nur noch bei höherwertigen Jeans zufinden. Da die Erstellung und Weiterverarbeitung für dieses Kleinod verhältnismäßig kostspielig ist.

Length
wird gemessen in INCH, sie bestimmt mit der Bundweite (Bund oder waist) die klassische Jeansgröße.
Dabei werden immer zuerst die Bundweiten und dann die Beinlänge angegeben.
z.B. 27/29 oder auch W27/L29

Loose fit
Weite Passform der Jeans.

Low Waist / Low Cut
Hosen mit niedriger Bundhöhe. Häufig auch als extreme low cut zu finden, bei dem der Bund nur 16 cm hoch ist.

Nietenhose
nannte man hier früher die Jeans und waren in den 60ern sichtbares Symbol der Auflehnung der Jugend gegen das Establishment. Nietenhosen deshalb, weil in der klassischen Jeans diese Nieten an den Ecken den Taschenaufnähungen und Bundverstärkungen saßen. Sie waren Grund für die besondere Haltbarkeit und galten deshalb als Hose für die Arbeiter. Der Begriff Nietenhose wurde häufig negativ besetzt ausgesprochen.

o.z.
Gibt die Dichte des Materials an. "Ounce per square yard". 28,35 Gramm entsprechen 1 Unze und ein Square Yard ist 0,863 Quadratmeter groß.

Pocket Stitching
Einstickungen auf den rückwärtigen Jeanstaschen. Sie gehören zum Markenzeichen und sind meistens gesetzlich geschützt. Es ist damit nicht eine modische Bestickung der Tasche gemeint, sondern, die markenspezifische Abnähung z.B. das W von Wrangler.

Pre washed
übliches Verarbeitungsverfahren, bei dem der Jeansstoff vor ihrer weiteren Verarbeitung ein bis mehrfach gewaschen werden. Dadurch laufen Jeansstoffe heutzutage fast nicht mehr ein und man kann dem Stoff schon vorab gewünschte Farbeffekte mitgeben.

Regular Fit
Paßform - mit geradem Bein - die "normale Jeansform"
Serge de Nimes
Derber indigoblauer Baumwollstoff, hatte seinen Ursprung im südfranzösischen Nimes. Aus "de Nimes" wurde "Denim".

Shotgun Denim
Mit Schrot beschossenes Gewebe gibt einen besonderen zerissenen look. Teilweise auch als custom jeans bezeichnet.

Shrink to fit
die etwas älteren Jeansträger kennen das noch! Mit der neuen Jeans in Badewanne und an der Luft dann trocknen lassen. Danach saß die Jeans, wie eine zweite Haut. Heute nur noch zu finden, wenn dier Effekt erwünscht ist. Ansonsten durch das übliche pre washed Verfahren nicht mehr zu finden.

Slim fit
Paßform - sehr engsitzende Jeans. Manchmal auch als "Röhre" oder Röhrenjeans bezeichnet. Häufige Paßform in Verbindung mit Stretch-Jeans

Stone bleached und Stone washed
Waschverfahren, bei dem unter Zugabe von Steinen und Bleichmittel unterschiedliche Waschungseffekte erzielt werden können

Stretch-Denim
Mischgewebe mit zu meist Elasthan, um einen dauerhaften engen Sitz zu erreichen. Elasthan verträgt aber keine hohe Hitze, deshalb beim Bügeln aufpassen.

Zipper
Der Reissverschluß an der Jeans.

Zoll
Noch heute angewandtes Maß (siehe Inch).


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